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Arbeitsministerium schlägt Lohnerhöhung von 8,1 Prozent vor

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Der Mindestlohn in der Slowakei sollte um 8,1 Prozent aufgewertet – d.h. angepasst oder erhöht werden. Dies gab das Ministerium für Arbeit, Soziales und Familie in einem Bericht bekannt, der am 11. August an die Sitzung des slowakischen Wirtschafts-und Sozialrats übermittelt wurde.

Als Folge der Änderung würde der monatliche Mindestlohn ab Januar 2010 von €295,50 auf €319,50 steigen. Diese Erhöhung von 8,1-Prozent entspricht dem Wachstum des durchschnittlichen nominalen monatlichen Gehalts in der Slowakei im Jahr 2008.

Das Arbeitsministerium musste die Aufwertung vorschlagen, weil keine Einigung zwischen den drei Partnern (Regierung, Arbeitgeber und Gewerkschaften) erzielt werden konnte. Die Erhöhung wurde durch das Ministerium bereits im Juli gebilligt. Die Entwicklung der Verbraucherpreise, die Beschäftigung, die durchschnittlichen monatlichen Gehälter und das Niveau des Existenzminimums in den letzten zwei Jahren seien berücksichtigt worden, wie es in dem Bericht des Ministeriums heißt.

Von Vertretern der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer unterbreitete Vorschläge wurden ebenfalls berücksichtigt. Der slowakische Verband der Arbeitgeberverbände schlug eine Senkung des Mindestlohns auf das Niveau von 2008 vor. Die Nationale Union der Arbeitgeber stellte in ihrem Vorschlag fest, dass man einen Kompromiss akzeptieren würde, der es immer noch möglich machen würde, die Folgen der Krise zu überwinden und erklärte, dass der Mindestlohn auf dem derzeitigen Niveau bleiben könne. Die Gewerkschaften schlugen eine Erhöhung von 8,1 Prozent vor.

 

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