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Diskussion: Auswirkungen der globalen Finanzkrise in der Slowakei

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24. November 2008 (The Slovak Spectator) - Vertreter der Metallarbeitergewerkschaft KOVO und ihre Partner von bedeutenden slowakischen Industrieunternehmen trafen sich am 19. November in Piešťany (Trnava Region), um die globale Finanzkrise zu diskutieren. Die Gewerkschafter waren hauptsächlich daran interessiert zu erfahren, welche Pläne die Arbeitgeber angesichts der Finanzkrise haben, um Massenentlassungen und/oder drastische Lohnkürzungen zu vermeiden.

„Angesichts der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation in der Slowakei müssen wir weitere negative Auswirkungen aufgrund der Finanzkrise erwarten“, sagte KOVO Vorsitzender Emil Machyňa gegenüber dem TASR Newswire. Die Sozialpartner einigten sich deshalb auf Verfahren in Bezug auf gemeinschaftliche Verhandlungen und den Abschluss von Rahmentarifverträgen, die auf Prinzipien basieren, mit denen die  Beschäftigungssituation im Maschinenbausektor stabiler werden soll.

Die Gewerkschaften sind gewillt, flexibel auf die Krisensituation zu reagieren. Vorläufig haben sie sich zu Minimalforderungen bei Lohnerhöhungen bereit erklärt. Der neue Plan sieht vor, dass Lohnerhöhungen in Unternehmen, die belegen können, dass sich die Finanzkrise negativ auf ihr Geschäft auswirkt, lediglich der Inflationsrate angepasst werden. Falls gerechtfertigt, werden die Angestellten eine Reduzierung des Überstundenlohns akzeptieren. Andererseits fordern die Angestellten, insbesondere für Vollzeitarbeitskräfte, eine Arbeitsplatzgarantie. Alle von den Arbeitgebern geplanten Maßnahmen sollen vorab mit Gewerkschaftsvertretern  diskutiert werden.

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