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Einsparungen, um Krise zu bewältigen

30. Januar 2009 (The Slovak Spectator) - Das Finanzministerium wird laut eigenen Vorschlägen, die am 28 Januar veröffentlicht und von der Regierung genehmigt wurden, versuchen, €332 Millionen (Sk10 Milliarden) einzusparen, indem es bereits verplante Haushaltsposten zusammenlegt und neu veranschlagt, um das Wirtschaftswachstum in der Slowakei während der globalen Finanzkrise aufrecht zu erhalten und Arbeitsplätze zu sichern.

„Das Ziel dabei ist es, Ausgaben zu identifizieren, die derzeit nicht unbedingt notwendig sind. Diese Ausgaben werden dann für Maßnahmen eingesetzt, die mit Hilfe effektiver finanzpolitischer Instrumente die Nachfrage stimulieren“, so das Ministerium gegenüber dem TASR Newswire. Man versuche, den detaillierten Maßnahmenkatalog spätestens zum 11. Februar vorlegen zu können.

Die Europäische Kommission geht davon aus, dass das BSP in der Slowakei 2009 nur um 2,7 Prozent wachsen wird, während die existierende Prognose des Finanzministeriums 4,6 Prozent veranschlagt, die Zahl, auf der auch der Staatshaushalt 2009 basiert.

Die Neueinschätzung des Wirtschaftswachstums erfolgte als Reaktion auf die zunehmend negativen Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise. Gleichzeitig erwartet die EU europaweit einen Rückgang des BSP um 1,8 Prozent für 2009.

Vertreter der slowakischen Zentralbank, der Nationalbank der Slowakei (NBS), haben bereits eingeräumt, dass ihre Prognose wahrscheinlich revidiert werden müsse, während das Finanzministerium Anfang Februar seine neue Prognose vorlegen will.

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