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INEKO: BIP fällt 2009 um 4,3%, Defizit erhöht sich auf 5,2%

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Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Slowakei wird in diesem Jahr um 4,3 Prozent sinken und das staatliche Haushaltsdefizit wird 5,2 Prozent des BIP erreichen. Dies ergab eine Untersuchung von 18 Wirtschaftswissenschaftlern, die vom INEKO Institut Ende Mai und Anfang Juni durchgeführt wurde.
Die Wissenschaftler sagten ebenfalls voraus, dass sich die Arbeitslosigkeit auf 13 Prozent erhöhen und auch im Jahr 2010 weiterhin leicht ansteigen werde.

Im Vergleich zu einer ähnlichen Untersuchung vom März haben sich die Schätzungen der Wirtschaftler erheblich verschlechtert. Im März sagten sie einen 1-prozentigen Rückgang des BIP und ein Defizit von nicht mehr als 4 Prozent voraus. Dreizehn der 18 Ökonomen erwarteten einen jährlichen BIP-Rückgang im März; in der neuesten Untersuchung sagen alle 18 einen Rückgang des BIP voraus.

Nach der aktuellen Einschätzung der Wirtschaftswissenschaftler sollte im kommenden Jahr eine leichte konjunkturelle Erholung eintreten, was einem Wachstum von rund 0,6 Prozent entspräche. Der Staatshaushalt dürfte jedoch auf dem vergleichsweise hohen Niveau von 4,8 Prozent bleiben, während man erwartet, dass die gegenwärtige Arbeitslosenquote von rund 11 Prozent sich im Jahr 2010 sogar noch weiter auf 13,3 Prozent erhöhen werde. Die Arbeitslosenquote solle Ende 2011 auf 12.2 Prozent fallen.

INEKO ersuchte die Regierung, das Defizit niedrig zu halten und die Wirtschaft durch den Abbau von Steuern und Zahlungen an den Staat, und durch die Senkung des Defizits der öffentlichen Finanzen durch Einsparungen bei den Ausgaben, einschließlich der öffentlichen Gehälter, zu fördern.

 

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