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Laut Arbeitsministerin nimmt Armutsquote in der Slowakei ab

Die slowakische Arbeitsministerin Viera Tomanová behauptet, dass die Armutsquote in der Slowakei eine nachlassende Tendenz zeige. Ihre Äußerung kam als Reaktion auf Vertreter der Slowakischen Demokratischen und Christlichen Union (SDKÚ), die Ministerpräsident Robert Fico scharf kritisierten, weil er dem Problem der zunehmenden Arbeitslosigkeit in der Slowakei nicht genügend Aufmerksamkeit widme.

Tomanová sagte, dass 11 Prozent der Menschen in der Slowakei von Armut bedroht sind, verglichen mit dem EU-Durchschnitt von 16 Prozent. Sie fügte hinzu, dass das amtierende Kabinett sofort nach seiner Berufung begonnen habe, dieser Gruppe von Menschen zu helfen. Sie äußerte weiterhin, dass die Aussagen der Oppositionspartei über die wachsende Armut in der Slowakei demagogisch seien und warf der Opposition „ständige Kritik am derzeitigen Kabinett“ vor.

Vertreter der SDKÚ kritisierten das Kabinett wegen der zunehmenden Armutsquote gemäß der EU-Erhebung über Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) 2008, die im April durchgeführt wurde. Das slowakische Amt für Statistik veröffentlichte die Zahlen im Juli.

Tomanová sagte, dass die EU-SILC-Erhebung, die die SDKÚ als Grundlage ihrer Argumente offiziell benutzte, nur Zahlen für 2007 lieferte.

SDKÚ-Führer Mikuláš Dzurinda hält den Anstieg der Arbeitslosigkeit für eine Katastrophe.  Der stellvertretende Vorsitzende der Partei, Ivan Mikloš, sieht das Hauptproblem in der Tatsache, dass die Menschen Arbeitsplätze en masse verlieren, aber nicht in der Lage seien, neue zu finden, während das Kabinett Geld verschwende.

 

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