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Luxuswohnraum in Bratislava am teuersten in Mitteleuropa

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Bratislava ist die teuerste Hauptstadt in Mitteleuropas, wenn es um Luxuswohnraum geht. Dies geht aus einer neuen Analyse der UniCredit Bank hervor.

Luxuswohnraum in Bratislava war zum Jahreswechsel 2008/09 nicht weniger als 30 Prozent teurer als in anderen Ländern der Visegrad-(V4) Gruppe (Tschechien, Ungarn und Polen) und um 22 Prozent teurer als in Wien.

„Wenn wir Luxuswohnungen als Investment betrachten, beträgt die durchschnittliche Rentabilität aus der Vermietung etwa 4,3 Prozent für eine Immobilie, was unter dem anerkannten Minimum, oder 5 Prozent, liegt,“ sagte der Analyst der Bank David Derenik dem TASR. Der beste Investitionsstandort innerhalb der V4 ist Budapest, wo der Preis für Luxuswohnraum mit €2.120 pro Quadratmeter die Rentabilität bis zu 6,8 Prozent erhöht. Prag hat eine durchschnittliche Rentabilität von 5 Prozent und Warschau 4,6 Prozent.

„Damit ein Investor in Bratislava eine durchschnittliche Einnahme entsprechend der anderen V4-Länder hat, müssten die Preise um 28 Prozent sinken bei unveränderten Mieten," sagte der Analyst.
Gleichzeitig sagte Derenik, dass sich die hohen Preise für Luxuswohnraum in der Slowakei zusammen mit der geringen Rentabilität bereits in einer Preissenkung widerspiegeln, und es ist wahrscheinlich, dass die schwache Binnenkonjunktur und das mangelnde Interesse der ausländischen Investoren die Preise von Luxuswohnraum noch weiter sinken lassen.

Im Durchschnitt gibt es die teuersten Luxuswohnungen mit einer Fläche von 120 Quadratmetern in Monte Carlo, wo ein Quadratmeter im beobachteten Zeitraum rund €35.000 kostete. Der Preis in Bratislava lag bei €3.770 pro Quadratmeter, in Prag bei €3.380, in Wien bei €2.300 und in Budapest bei €2.120.

 

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