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Mehr als 30 slowakische Schüler bei Busunfall auf österreichischer Autobahn verletzt

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Ein tschechischer Bus mit slowakischen Schülern auf der Rückfahrt von einem Urlaub in Italien verunglückte am Sonntag, den 21. Juni, in der Region Steiermark in Österreich. Mehr als 30 Menschen wurden bei dem Unfall verletzt und drei Personen sollen sich in ernstem Zustand befinden. Dies teilte der Sprecher des slowakischen Außenministeriums Ján Škoda mit.

Das slowakische Gesundheitsministerium sandte sein Kriseninterventionsteam in die österreichischen Krankenhäuser, in die die slowakischen Patienten nach dem Busunfall eingeliefert wurden. Es ist das gleiche Team von Psychologen, die nach dem tragischen Unfall in Polomka in der Slowakei mithalfen, bei dem im Februar 2009 ein Bus und ein Zug verwickelt waren, wie die Sprecherin des Ministeriums Zuzana Čižmáriková mitteilte.

Gesundheitsminister Richard Raši begab sich ebenfalls zur Unfallstelle.

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico bot das Spezialflugzeug der Regierung an, falls dies erforderlich sein sollte.

Das slowakische Innenministerium ist bereit, jede Art von Hilfe zu leisten, die notwendig ist.
Der Unfall ereignete sich um 6.00 Uhr am Sonntag auf der Autobahn A2 zwischen Mooskirchen und Lieboch in Richtung Graz. Der Bus kam von der Straße ab und überschlug sich. Die Polizei gehen davon aus, dass der Busfahrer während der Fahrt eingeschlafen ist.

Der Bus hatte zwei tschechische Fahrer und transportierte 40 slowakische Schüler im Alter von 15 bis 20 Jahren, die eine private Berufsschule in Senica besuchen, zusammen mit ihren fünf Lehrern. Sie kamen von einem Schulausflug nach Italien zurück und hatten Riccione in Italien am Samstag Abend um 22:00 Uhr verlassen.

Nach Angaben des öffentlich-rechtlichen TV-Senders STV liegen 18 der slowakischen Schüler im Krankenhaus in Graz. Ihr Zustand ist stabil und es besteht keine Lebensgefahr. Die meisten Schüler haben Kratzer und Knochenbrüche, sagte Karin Brániková, ein Mitglied des Interventionsteams. 
Das Reisebüro aus Třebíč  in der Tschechei, dem der Bus gehört, schickte einen anderen Bus an den Unfallort, um Schüler, die nicht ins Krankenhaus mussten, zu transportieren. Einige der Schüler wurden auch von ihren Eltern abgeholt, die von den Krankenhäusern, in denen sie behandelt wurden, darüber informiert wurden. 

 

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