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Siebter Tag ohne russisches Gas

13. Januar 2009 (The Slovak Spectator) - Die Gaszufuhr aus Russland ist nun seit einer Woche unterbrochen. Laut Lubomir Tuchscher vom slowakischen Gasversorgungsunternehmen SPP ist die Erdgasversorgung in der Slowakei für weitere 13 Tage zu gewährleisten, auch wenn die Lieferungen aus Russland noch nicht wiederaufgenommen werden.

SPP versorgt Haushalte, Krankenhäuser und Schulen mit Gas aus unterirdischen Vorratstanks in der Slowakei und aus Reserven von SPPs ausländischen Anteilseignern, E.ON Ruhrgas und Gaz de France Suez, sagte Tuchscher. Er fügte hinzu, dass das 8. Regulierungsniveau für Lieferbeschränkung an Großkunden auch am 13. Januar noch in Kraft sei.

„Zur Unterstützung der slowakischen Industrie werden wir auf das 3. Regulierungsniveau zurückgehen können, sobald das Gas aus Russland die Krompressorenanlage in Veľké Kapušany (Region Košice) wieder erreicht. Das Gasverteilernetz der Slowakei befindet sich in einem guten Zustand und wir haben ausreichend Druck, um die Gaslieferungen aufrecht erhalten zu können“, sagte SPP Hauptgeschäftsführer Bernd Wagner am 11. Januar in einem Appell an Großkunden, sich verantwortungsbewusst zu verhalten, so TASR.

Der slowakische Premierminister Fico machte unterdessen die Einschaltung des Atomreaktors Bohuniceabhängig von Konsultationen mit der Europäischen Kommission und dem russischen Premierminister Putin am heutigen Mittwoch. Sollten diese Konsultationen ergebnislos bleiben, könne der Atomreaktor innerhalb von drei bis vier Tagen wieder aktiviert werden.


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