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Solana lobt Fortschritte der Slowakei

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Die Einführung des Euro zu Beginn dieses Jahres hat dazu beigetragen, die Slowakei von den schwerwiegendsten Folgen der weltweiten Finanzkrise zu schützen. Dies sagte der Chef der EU-Außen- und Sicherheitspolitik Javier Solana, der die Slowakei am 30. Juni zu einem Treffen mit dem slowakischen Außenminister Miroslav Lajcak und Ministerpräsident Robert Fico besuchte.

„Es ist wirklich sehr gut, dass die Slowakei unter dem Schutz eines großen Europa stehen kann,“ äußerte Solana.

Er lobte die Fortschritte der Slowakei über einen kurzen Zeitraum und fügte hinzu, dass er angesichts ähnlicher Erfahrungen in seinem Heimatland Spanien der Schwierigkeiten wohl gewahr ist.

„Das Land hat innerhalb einer sehr kurzen Zeit eine Menge vollbracht; es wurde Mitglied der Europäischen Union, der NATO, Mitglied im Schengen-Abkommen und sogar in der Eurozone. Deshalb kann ich behaupten, dass das wirklich außergewöhnlich ist,“ sagte Solana. 

Er sprach auch über die Bedeutung des Lissaboner Vertrages, der in einem zweiten Referendum auf die Entscheidung der irischen Wähler wartet, sowie die Unterschriften der polnischen und tschechischen Präsidenten.

„Gerade jetzt ist ein sehr wichtiger Moment, da die Ratifizierung des Vertrags von Lissabon bevorsteht und neue Seiten der europäischen Geschichte geschrieben werden,“ sagte er. „Auch dort wird die Slowakei eine sehr wichtige Rolle in der Bildung der europäischen Werte spielen, weil die Slowakei geographisch als auch in Bezug auf ihre Werte sich in der Mitte Europas befindet.“

Mit Außenminister Lajcak sprach man auch über die Entwicklungen in den Balkanstaaten; Lajčák und Solana arbeiteten eng zusammen, als Lajčák Hoher Repräsentant der internationalen Gemeinschaft in Bosnien und Herzegowina war. Solana lobte Lajčák für seine in dieser Position geleisteten Arbeit. Er glaubt, dass die Länder des Balkans auf dem richtigen Weg seien, europäischen Institutionen beizutreten.

Solana sagte, er unterstütze keine weiteren Sanktionen gegen den Iran wegen der Eskalation der Spannungen nach den jüngsten umstrittenen Präsidentschaftswahlen in dem Land. Die UNO hat bereits Sanktionen gegen den Iran wegen seines Nuklearprogramms zugestimmt, und die EU setzt in einigen Fällen ein noch härteres Vorgehen ein.

 

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