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Wer bekämpft wen bei den Präsidentenwahlken?

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Laut politischen Analysten in einem Bericht der Wirtschaftszeitung Hospodárske Noviny vom 25. März wird der Präsidentschaftswahlkampf immer mehr zu einer Auseinandersetzung zwischen Iveta Radičová und Robert Fico.

Das Blatt berichtete, dass Fico Radičová, die Rivalin des amtierenden Präsidenten Ivan Gašparovič um das Präsidentenamt, am Dienstag beschuldigte, bezahlte Provokateure gegen ihn und Gašparovič einzusetzen.

Radičová wies diese Anschuldigungen zurück. Laut ihren Angaben war der Protestant kein Provokateur, sondern jemand, dem der Anspruch auf sein Land laut gesetzlichen Vorgaben ohne Entschädigung entzogen worden war. Nach Ansicht der Analysten zieht sich Gašparovič immer weiter aus dem Brennpunkt seines Präsidentschaftswahlkampfs zurück, während Fico die Rolle des Angreifers übernimmt. Der Politikwissenschaftler Michal Horský sagte, dass es immer deutlicher werde, dass der Wahlkampf keine Auseinandersetzung zwischen Gašparovič und Radičová, sondern zwischen Fico und Radičová ist.

Der Präsident wies Behauptungen zurück, dass gemeinschaftliche Veranstaltungen mit Mitgliedern des Kabinetts der Beginn seines Wahlkampfs für die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen seien. Gašparovič gab am Montag zusammen mit Transportminister Ľubomír Vážny den Baubeginn für eine neue Schnellstraße bekannt. Am Dienstag stellte der Präsident außerdem sein neues Buch in Deutsch und Englisch über die Slowakei und seine Gedanken über Europa und den Rest der Welt vor.

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