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Wirtschaftswachstum 2009 langsamer, aber nicht negativ

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8. Januar 2009 (The Slovak Spectator) - Die Wirtschaft der Slowakei wird dieses Jahr im Zusammenhang mit der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise, die nicht ignoriert werden kann, langsamer wachsen. Laut Angaben von Analysten wird das Land jedoch trotz dieser Verlangsamung eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften Europas bleiben.

„Das Jahr 2009 wird eine Verlangsamung des Wachstums der slowakischen Wirtschaft mit sich bringen, da die Rezession in den USA und der Eurozone aufgrund schwächerer Nachfrage nach unseren Exportartikeln die Slowakei ebenfalls beeinflussen wird. Ich erwarte ein Wachstum von etwa 4 Prozent", sagte Michal Mušák, Analyst von Slovenská Sporiteľňa gegenüber TASR.

„Ein Rückgang bei der Nachfrage nach Konsumgütern auf der ganzen Welt wird die Nachfrage nach slowakischen Exportartikeln negativ beeinflussen“, sagte Eva Sarazová, Analystin der Poštová Banka, die ein Wirtschaftswachstum von fast 5 Prozent erwartet.

„Dies wird unzweifelhaft zu einem Rückgang in der Produktion führen und damit zur Schließung von Betrieben, längeren Perioden mit Zwangsurlaub, aber gezielteren Entlassungen“.

Trotz der negativen Einflüsse sollte die Slowakei jedoch dank ihrer niedrigen Betriebskosten, geographischer Lage und niedrigen Löhnen nach wie vor ausländische Investoren anziehen können.

„Der Beitritt der Slowakei zur Eurozone wirkt sich ebenfalls günstig aus. Die Einführung des Euro hat die Kosten für Währungsumtausch, Finanztransaktionen und andere administrative Auslagen eliminiert", sagte Sarazová.

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