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Die lohnende Reise – Firmengründer und Investoren setzen auf die Slowakei

Firmengründung SlowakeiDie Slowakei mit ihrer Lage im Zentrum Europas grenzt im Norden an die Tschechische Republik und Polen, im Süden an Ungarn, im Osten an die Ukraine und im Westen an Österreich. Obwohl die Slowakei in Deutschland nicht zu den klassischen Urlaubsländern wie Spanien oder Italien zählt, hat sie durchaus ihren Charme, von dem auch immer mehr deutsche Urlauber in ihren Bann gezogen werden. Zu nennen ist hier beispielsweise das Naturparadies der Hohen Tatra mit ihrer gut ausgeprägten touristischen Infrastruktur.

Aber nicht nur Touristen, sondern auch zunehmend Investoren und Firmengründer aus Deutschland gehen auf "Slowakische Reise". Dies liegt nicht zuletzt darin begründet, dass beide Staaten trotz der geografischen Entfernung enge politische und wirtschaftliche Beziehungen pflegen. Die politischen Beziehungen wurden dabei bereits im deutsch-tschechoslowakischen Nachbarschaftsvertrag vom 27. Februar 1992 untermauert, den die Slowakische Republik als ein Nachfolgestaat der CSFR anerkannt hat.

Nach Angaben des Auswärtigen Amts ist die Slowakei auf wirtschaftlicher Ebene unter den Ländern Mittel- und Osteuropas der fünftgrößte Handelspartner für Deutschland. Bei den Exporten aus der Slowakei liegt Deutschland vor der Tschechischen Republik an erster Stelle (2006: 7,6 Mrd. EUR = 23,6 % des Gesamtexports). Dem Statistischen Amt der Slowakischen Republik zufolge nimmt Deutschland bei den Importen in die Slowakei den ersten Platz (2006: 7,09 Mrd. EUR 2006: 7,09 Mrd. EUR = 20,5 % des Gesamtimports) ein. Laut dem Auswärtigen Amt war Deutschland im Jahr 2006 der viertgrößte Auslandsinvestor in der Slowakei mit dem Investitionsvolumen von 0,12 Mrd. Euro hinter Italien, Österreich und Koreanischer Republik.

Welche Faktoren machen die Slowakei für Firmengründer und Investoren so interessant?

Seit dem Beitritt der Slowakei zur Europäischen Union am 1. Mai 2004 ist das Wirtschaftswachstum das Höchste - im Jahr 2006 erreichte es die Rekordhöhe von 8,3% - und das Lohnniveau hingegen das Geringste in Mitteleuropa (2007: 488 Euro Durchschnittslohn). Gleichzeitig verfügt der Großteil der slowakischen Arbeitskräfte über einen hohen Ausbildungsstand.

Des Weiteren wurde ab dem 1. Januar 2004 ein Einheitssteuersatz (Flat Tax) von 19 Prozent auf alle Einkommen von Firmen und Privatpersonen eingeführt, unabhängig von der Höhe des Verdienstes. Dadurch wurde die Progression bei der Einkommensteuer in der Slowakei abgeschafft. Die Flat Tax gilt neben der Einkommenssteuer auch für die Körperschafts- und Mehrwertsteuer.

Letztendlich spielt für viele Firmen neben der geringen Steuerbelastung, den niedrigen Lohnkosten und der hohen Leistungsbereitschaft und Qualifikation der Mitarbeiter auch die zentrale Lage der Slowakei im Herzen Europas eine entscheidende Rolle, dort ansässig zu werden.

Am 1. Januar 2009 hat der Euro die Landeswährung ersetzt.Dies macht grenzüberschreitende Tätigkeiten, aber auch die Administration nach der Firmengründung in der Slowakei noch einmal einfacher und transparenter.

Alle diese Faktoren machen die Slowakei besonders für deutsche Investoren zu einem der interessanten Standpunkte für eine Firmengründung in Europa.

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